Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Teil 3: Invision

In einem anderen Artikel haben wir schon einmal erklärt, dass wir bei komplexen Projekten gerne mit Klickdummys arbeiten, um Zusammenhänge für alle Beteiligten leichter verständlich zu machen. Invision hilft uns dabei.

Dieser Artikel ist eine dreiteilige Serie:

Teil 1: Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Sketch
Teil 2: Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Zeplin
Teil 3: Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Invision

Den Überblick behalten

Bei größeren Projekten mit vielen beteiligten Personen kann es ganz schnell unübersichtlich werden, wenn Entwürfe per Mail versendet werden. Feedback lässt sich meist nicht genau zuordnen und so entstehen leicht Missverständnisse. Der Vorteil von Invision ist, dass Entwürfe nicht nur versioniert werden, sondern Feedback auch direkt am jeweiligen Entwurf festgehalten werden kann. Sobald es von unserem Entwurf eine neue Version gibt, laden wir diese ganz einfach per Knopfdruck aus Sketch, direkt in die Invision App. So können wir unseren Kunden viel schneller Zwischenstände kommunizieren. Alte Entwürfe werden archiviert und können jederzeit mit dem aktuellen Entwicklungsstand verglichen werden.
Diese Funktionen erleichtern unsere Projektorganisation- und Kommunikation schon gewaltig. Neben einem guten Gefühl, dass die Zeit des Kunden auch effektiv genutzt wird, fühlen sich unsere Kunden in unseren gestalterischen Prozess viel besser involviert und können uns sofort mitteilen, wenn sich eine Idee einmal in eine falsche Richtung entwickeln sollte.


Klickstrecken und Zusammenhänge

Klickstrecken machen Zusammenhänge deutlich. Hier lässt sich definieren, wann welcher Hinweis erscheinen muss und wie sich die Usability zum aktuellen Stand anfühlt. In Invision lassen sich kleine Prototypes erzeugen, die zu ausgewählten Entwürfen verlinken. Dadurch können wir mit einfachen Mitteln komplexe Prozesse erklären und ein besseres Verständnis für eine Interaktion schaffen oder das grobe Konzept einer User Story testen. Ein Designentwurf ist statisch und nur in unseren Köpfen bereits zum Teil interaktiv. Ein Prototyp hilft uns mögliche Frustrationspunkte oder Lücken im UX-Konzept aufzudecken und dafür eine gute Lösung zu finden.
Wir bevorzugen das schnelle Prototyping über Invision im Gegensatz zu einem in HTML programmierten Wireframe, da wir so Aufwände sparen, die wiederum sinnvoller genutzt werden können. Zum Beispiel bleibt so mehr Zeit für eine gute Beratung, oder die Optimierung des UX-Konzepts.


Einfache Kommunikation

Während wir Zeplin.io hauptsächlich zur Kommunikation mit den Entwicklern nutzen, da wir hier die Übergabe der durch den Kunden freigegebenen Entwürfe durchführen und besprechen, kommt bei uns Invision im Projektverlauf hauptsächlich zur Abstimmung mit dem Kunden während der Konzeptions- und Designphase zum Einsatz. Invision bringt zwar mit seinem Inspect Mode auch bereits ein eigenes sehr gutes Übergabe-Tool für Entwickler mit, für uns ist es jedoch übersichtlicher, die Kommunikation an den finalen Entwürfe getrennt von den Versionen und losgelöst von der Kommunikation mit allen Projektbeteiligten auf einer separaten Plattform fortzuführen. Das hat mehrere Gründe: 

1. Der Styleguide, welcher durch das Programm erzeugt wird, beinhaltet nur den finalen Stand
2. Die Entwickler kommen nicht mit älteren Versionen des Entwurfs durcheinander
3. Es geht wirklich ausschließlich um die technische Umsetzung

Fazit

Jetzt kennt ihr unsere bevorzugte Aufstellung – unser Dreamteam für UX/UI Projekte. Sketch für die Erstellung von Wireframes, User Flows und UI Designs. Invision zur Abstimmung mit dem Kunden und zum sammeln von Feedback, sowie um schnelle Prototypes zu bauen und komplexe Zusammenhänge deutlich zu machen. Zeplin zur finalen Übergabe der Entwürfe an die Entwicklung und zur Entwicklungsbegleitung.
Die Technik entwickelt sich jeden Tag weiter und jeden Tag kommen neue spannende Tools und Apps auf den Mark, die es Wert sind zu testen und die eventuell eines unserer vielen kleinen Alltagsprobleme lösen und unseren Arbeitsprozess einfacher gestalten. Wichtig ist nur, sich auf ein Tool-Set zu konzentrieren und nicht für jede kleinste Aufgabe eine andere App zu verwenden. Aktuell arbeiten wir in dieser Konstellation am liebsten. Sie ergänzt unseren Prozess am effektivsten und wird auch von unseren Kunden und Entwicklern positiv angenommen.