Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Teil 1: Sketch

Immer wieder werden wir von neuen Kunden gefragt, in welchen Programmen wir unsere Designs erstellen. Während wir beispielsweise für Logo-Entwürfe oder Printprodukte bevorzugt mit der Adobe Creative Cloud arbeiten, sind wir bei unseren UX/UI Projekten bereits vor Jahren auf Sketch umgestiegen. Was genau wir mit Sketch alles umsetzen und wie wir damit arbeiten, das haben wir hier einmal für euch zusammengefasst.

Dieser Artikel ist eine dreiteilige Serie:

Teil 1: Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Sketch
Teil 2: Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Zeplin
Teil 3: Unser Dream-Team für UX/UI Projekte - Invision

Sketch - unser Allround-Talent

Adobe war mit seiner Creative Suite und später der Creative Cloud viele Jahre der unumstrittene Vorreiter, in Sachen Handwerktools für Gestalter und Kreative. Es gab kaum nennenswerte Alternativen und so etablierte sich Adobe Anfang der 2000er zum Standard für die gesamte Agenturenbranche. Doch mit den neuen Berufen, stellten die Designer auch immer größere Anforderungen an die Grafikprogramme und Arbeitsabläufe veränderten sich. Keines der Programme von Adobe wollte diesen neuen Anforderungen zu 100% entsprechen, weshalb Webseiten mal in Photoshop, mal in InDesign oder auch Illustrator gebaut wurden – je nach Vorlieben und Bedürfniss des verantwortlichen Designers. Man kann sich vorstellen, welche Lager dort aufeinandergetroffen sind. 2010 machte ein kleines Entwicklungsstudio namens Bohemian Coding dem großen Konzern Adobe Konkurrenz, als es die erste Version ihrer Sketch-App für macOS auf den Markt brachte. Sketch fühlte sich im Vergleich zu allen anderen derzeit bekannten Programmen so leicht an. Als wäre es speziell für UI Designer und somit für die Gestaltung von digitalen Produkten wie Apps oder auch Websites konzipiert worden – und so war es auch. Die Begeisterung innerhalb der Branche auf das neue Tool war groß und so dauerte es nicht lang, da brachte auch Adobe mit Adobe XD ein Vergleichsprodukt auf den Markt, was heute auch von vielen Agenturen wieder gerne für UX/UI Projekte genutzt wird. Nichtsdestotrotz hatten die Entwickler der Sketch App hatten zum richtigen Zeitpunkt einen richtig guten Riecher und haben uns ein Werkzeug an die Hand gegeben, das nicht nur uns als Designer sondern inzwischen auch unseren Entwicklern das Leben sehr viel einfacher macht.

Vom initialen Konzept bis zum finalen Entwurf

Anstatt umständlich zwischen verschiedenen Programmen zu wechseln, haben wir beinahe unseren gesamten Arbeitsprozess inzwischen zu Sketch übertragen. Das bedeutet, dass wir von den Wireframes und Wireflows in der UX Phase bis zum für die Entwicklung fertigen Design alles in einem Programm erledigen können. Das reduziert nicht nur mögliche Fehler, die beim Wechsel von einem Programm zum nächsten passieren können, es ist vor allem sehr viel effektiver und spart auch Zeit.

Integration per Knopfdruck

Ganz egal ob wir die Entwürfe zur Abnahme an unsere Kunden weiterleiten, oder die finalen Designs an die Entwickler übergeben, auch hier kommt uns Sketch dank diverser Plugins und Integrationen entgegen. Bei komplexen Projekten präsentieren wir unsere Designs bevorzugt in Invision, einem handlichen Online-Tool in dem wir unsere Designs nicht nur präsentieren, sondern auch zusammenhängende Klickstrecken ganz einfach zusammenstellen und kommentieren können. Änderungen im Design werden dann wieder durch einen Klick aktualisiert und im Archiv für jeden nachvollziehbar festgehalten. Zu Invision haben wir hier einen eigenen Artikel geschrieben.

Wenn die Entwürfe dann final sind, ist die Übergabe an die Entwicklung beinahe genau so einfach. Mit Zeplin.io gehören komplizierte Pattern Librarys bei uns inzwischen der Vergangenheit an. Mehr dazu hier


Unser Fazit

Zugegeben, mit Adobe XD hat die Creative Cloud inzwischen auch eine ganz ordentliche Alternative zur Sketch App auf den Markt gebracht, so richtig anfreunden konnten wir uns mit dem Programm bisher aber nicht. Und solange Sketch uns weiterhin unsere Arbeitsabläufe erleichtert werden wir wohl auch nicht mehr so schnell wechseln.